Aus dem Leben eines Superhelden – Kapitel 2 1



Super Thanksgiving – threethirtypm’d


Aus dem Leben eines Superhelden

Untertitel: Meine Geheimidentität kennt niemand. Nicht mal ich selber.

Superhelden. Sie haben’s näher zur Toilette als andere, und der nächste Superschurke ist nur eine Comicseite weit weg – könnte man meinen. Stimmt aber nicht. Der ärgste Feind des Superhelden ist die Normalität. Glaubt mir, ich weiß wovon ich rede.

Kapitel 2

Mein größter Gegner war in meinem jungen Superheldenjahren der Typ, der mich eines Morgens unvermittelt im Spiegel anstarrte. War plötzlich einfach da. Absolut heimtückisch, der Typ, und verflixt schnell. Ahnte jede Bewegung voraus.

Er wollte in meine Welt. Ich spürte das genau. Wir starrten uns oft minutenlang an. Noch war er in der Spiegelwelt, aber ich wusste, er wollte in diese Welt. Ich war ratlos. Zunächst! Doch dann schmiedete ich einen Superheldenplan. Ich beschloss mit ihm zu reden. Reden ist eine meiner Superkräfte.

Am nächsten Morgen war es dann soweit. Ich trat vor den Spiegel und im gleichen Moment war er wieder da. Doch statt nur zu starren, redete ich ihn an. Tja, was soll ich sagen: So kann man sich täuschen. War gar kein Superschurke. Eigentlich ein ganz netter Kerl. Angenehme Stimme. Redete ein bisschen viel und sieht – heute noch mehr als früher – kacke aus, besonders morgens, aber ansonsten …

Unglaublich. Wir treffen uns seither jeden Morgen und unterhalten uns. Er versteht mich total gut. Ich hab‘ – ganz ehrlich – das Gefühl, als ob ich ihn schon ewig kenne. Und das Allerschärfste ist: Er ist auch ein Superheld. Ähm, das muss aber unter uns bleiben. Ok? Seine Identität soll geheim bleiben, sagt er.

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Kapitel 1: Aus dem Leben eines Superhelden | Untertitel: Kann ich mein Cape nun mit den Handtüchern waschen, oder nicht?


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