Das ist keine Straße


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Das ist keine Straße!

So lautet die Überschrift über dem oben verlinkten Artikel bei jalopnik.com. Es ist auch keine Straße, auch wenn es so aussieht, sondern die Oberfläche eines Seitenarms des Missisippi in Lousiana. Das, was man da sieht, sind tote Fische. Unglaublich, oder!? Folgt dem Link, und Ihr werdet noch mehr Bilder davon sehen.

Der erstaunliche Fakt an diesem Fischsterben ist, dass es sich hier um eine einzige Spezies handelt. Da liegt – auch gerade zu diesem Zeitpunkt – der Verdacht nahe, dass die BP-Bohrinsel-Katastrophe im Golf von Mexico damit im Zusammenhang steht.

Der Zusammenhang zwischen Öl-Katastrophen und Krankheiten, die, auch beim Menschen, bis zum Tode führen, kann auch auf andere Weise hergestellt werden, wie dieser lesenswerte Artikel bei “The Intelligence” heute zeigt: Ölreinigungsarbeiter sterben im Schnitt mit 52 – The Intelligence:

Selten wird auf die Erfahrungswerte der Exxon-Vadez-Katastrophe in Alaska, 1989, verwiesen. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Reinigungs-Arbeiter beträgt 52 Jahre. Die meisten von ihnen sind bereits tot.

Zu den Spätfolgen gehört wohl auch, und soll nicht unerwähnt bleiben, das Auftreten von Haarausfall bei den Managern und Rechtsanwälten der großen Öl-Konzerne, die sich Tag und Nacht darüber Gedanken machen müssen, wie sie die Regressansprüche der undankbaren Bevölkerung minimieren können, damit die Aktien im nächsten Quartal nicht in die Knie gehen.
Wie sagte mein Grossonkel immer: Die Straße ins Verderben ist meistens breit und gut sichtbar.

 

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