Liedermacher – Muckebilder


Ganz unten mal gesammelt ein paar Bilder von meinen Liedermacher-Gigs der letzten Wochen in Stromberg, Daxweiler, im Schindeldorf und in Nussbaum. Nur für die Chronik… und die Nachwelt… und den Weltfrieden… und für bessere Batterien… und so. Diese Gigs haben unglaublich viel Spaß gemacht. Ich grüße deshalb auch mal all die neuen und alten Bekannten, die ich dabei treffen durfte. Bin gespannt, was sich daraus noch ergibt.

Diese Sache mit den Türen ist schon unglaublich. Ihr wisst schon, das Ding mit den Türen im Leben, die plötzlich zu fallen und mit den anderen Türen, die sich vielleicht genau deshalb öffnen. Ich meine diese Türen vor den Lebensräumen und -zeiten, in denen sich Absichten, Projekte und Menschen als Sackgassen erweisen. Nix gegen Sackgassen. Die haben ihre Berechtigung. Uhh, arbeite ich hier etwa gerade an einem neuen Lied? Ich weiß es nicht. Ist auch egal. Es ist spät und diese Worte hier fallen gerade aus mir heraus. Ich werd‘ mich morgen dafür schämen.

Zurück zu den Türen. Ich glaub‘ ja nicht an Schicksal, aber ich glaube an Möglichkeiten und Veränderungen, und ich weiß, dass es eine verdammt hohe Kunst ist, sie zu erkennen. Ist eine tägliche Übung, lebenslang. Shit, ich höre mich gerade wie ein Therapeut an, oder? Dann doch lieber dichten und Reime verwerfen. Beispiel gefällig?

„Goldrotschwarz weht mein Wimpel. Nenn es Anarchie.
Goldrotschwarz brüllt die Oma, und frisst schwarzrot das Goldfischvieh.“

War ein Zweizeiler, der’s nicht in Schwarzrotgold (siehe Video; ganz unten) geschafft hat. Glücklicherweise? Weiß nicht. Der Ringsgewandl hätt’s bestimmt verwendet. Der mutet seinen Zuhörern viel mehr zu. Sollte ich auch tun. Scheiß auf den zuendegedachten Kram, oder? Das gibt’s eh nicht. Ist’n Märchen. Mut zum Anecken. Das braucht’s.

Und jetzt, Bilder:

Ach ja, egal. Ist auch alles nicht wichtig. Amüsiert euch und seid nett zu euren Nachbarn. Bis dann.

Lebe den Kalle
jo

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