Supergroup-Schicksal

“The Beatles” haben sich irgendwann aufgelöst, “Led Zeppelin” haben sich irgendwann aufgelöst, “The Police” haben sich irgendwann aufgelöst, und jetzt hat’s auch “The Schwarz-Gelbs” erwischt. Zuerst stieg mit R. Koch, der Drummer aus, dann mit H. Köhler, der Bassist, und übrig bleiben im Moment nur noch Westerwelle, der Gitarrist, W. Schäuble, der Keyboarder und A. Merkel, die Frontfrau. 

Gleich das erste gemeinsame Album entwickelte sich zum Mega-Flop. Da groovt nix, die Soli sind total wirr und haben mit den gespielten Stücken oftmals noch nicht mal die Tonart gemeinsam, und wollen sich auch partout nicht in die Arrangements einpassen, die so altbacken und schwülstig sind, wie Bohlen in seiner progressivsten “Brother-irgendwas”-Zeit. Die Frontfrau bastelt Texte dazu, die nach Grönemeyer klingen sollen, aber kurz vor “Klaus & Klaus” enden, mit einer Stimme, die Nena Lena als Stimmwunder erscheinen lässt.

Vielleicht machen die jetzt als “Trio” weiter und covern “Da da da”. Käme inhaltlich hin und würde den musikalischen Fähigkeiten der Kombo entsprechen. Allerdings haben die sich ja auch schon aufgelöst.

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