Supergroup-Schicksal 2


“The Beatles” haben sich irgendwann aufgelöst, “Led Zeppelin” haben sich irgendwann aufgelöst, “The Police” haben sich irgendwann aufgelöst, und jetzt hat’s auch “The Schwarz-Gelbs” erwischt. Zuerst stieg mit R. Koch, der Drummer aus, dann mit H. Köhler, der Bassist, und übrig bleiben im Moment nur noch Westerwelle, der Gitarrist, W. Schäuble, der Keyboarder und A. Merkel, die Frontfrau. 

Gleich das erste gemeinsame Album entwickelte sich zum Mega-Flop. Da groovt nix, die Soli sind total wirr und haben mit den gespielten Stücken oftmals noch nicht mal die Tonart gemeinsam, und wollen sich auch partout nicht in die Arrangements einpassen, die so altbacken und schwülstig sind, wie Bohlen in seiner progressivsten “Brother-irgendwas”-Zeit. Die Frontfrau bastelt Texte dazu, die nach Grönemeyer klingen sollen, aber kurz vor “Klaus & Klaus” enden, mit einer Stimme, die Nena Lena als Stimmwunder erscheinen lässt.

Vielleicht machen die jetzt als “Trio” weiter und covern “Da da da”. Käme inhaltlich hin und würde den musikalischen Fähigkeiten der Kombo entsprechen. Allerdings haben die sich ja auch schon aufgelöst.

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2 Gedanken zu “Supergroup-Schicksal

  • der Kreuznacher

    Was mir in der Landschaft noch fehlt, sind Alice Cooper, Kurt Corbain und Gun´s and Roses! Ganz nach dem Sprichwort: „Wir brauchen dringend einige Verrückte. Guckt euch an, wo uns die Normalen hingebracht haben.“Aber ich erhoffe mir da wahrscheinlich zuviel!

  • jo jmatic

    @Kreuznacher Warte mal … Alice Cooper macht mittlerweile für’n “mp3-Toaster”-Laden Werbung. Mmmh, das erinnert irgendwie an Gerhard „die Pipeline” Schröder. :)Kurt Cobain hat sich … Da fällt mir ’ne Schweizer Badewanne ein. ;)Und bei Gun’s ’n Roses muss ich an den bekloppten Axl R. denken, der hat in seinem Leben jetzt noch nicht wirklich viel Nachpubertäres losgelassen, aber der Gitarrist ist klasse. Da assoziiere ich die FDP. da gibt’s auch so ein, zwei denkende Menschen, die auch in unserem Universum leben, aber der Rest … 8-/Gib‘ die Hoffnung nicht auf. Irgendwann gibt’s vielleicht nochmal ’ne Reunion, die auch lohnt.